Die Demokratie und ihre Adler. Konstruktion eines nationalen Erscheinungsbildes in der Weimarer Republik

Donnerstag, 18. Juni 2020 bis Dienstag, 20. Oktober 2020
bildschirmfoto-2020-06-11-um-15.21.48.png
14-2020_07_ausstellungsansichten_diedemokratieundihreadler.jpg
18-2020_07_ausstellungsansichten_diedemokratieundihreadler.jpg
04-2020_07_ausstellungsansichten_diedemokratieundihreadler.jpg

Die Demokratie und ihre Adler. Konstruktion eines nationalen Erscheinungsbildes in der Weimarer Republik
 

Welchen Einfluss hatten der Expressionismus und die sachliche Moderne auf die staatliche Ästhetik der ersten deutschen Demokratie? Wie wurde über die Gestaltung nationaler Symbole wie Adler oder Flagge entschieden?

Der Kunsthistoriker und Werkbund-Akteur Edwin Redslob hatte in der Weimarer Republik das Amt des Reichskunstwarts inne. In dieser bis heute einmaligen Funktion versuchte er, Prinzipien moderner Gestaltung auf ein nationales Erscheinungsbild zu übertragen, das auf Wappen, Schildern, Geldscheinen, Briefmarken, Urkunden und Siegeln sichtbar werden sollte. Alle staatlichen Symbole sollten neu – im Sinne einer parlamentarischen Demokratie – gestaltet werden und sich vom Kaiserreich abgrenzen.

Das Werkbundarchiv – Museum der Dinge spürt auf der Basis von Redslobs Nachlass den künstlerischen Entwurfs- und politischen Entscheidungsprozessen nach und hinterfragt dabei deren Grundlagen damals wie heute. Wozu dienen Nationalsymbole wie der Reichs- bzw. heute der Bundesadler? Welche Bedeutung haben sie für jede*n Einzelne*n und für die Gesellschaft?

Einladung zu regelmäßigen Ausstellungsgesprächen mit den Kurator*innen:
Jeden Donnerstag um 19 Uhr bietet das Werkbundarchiv – Museum der Dinge ein kostenloses Ausstellungsgespräch (bei regulärem Eintritt) durch die Sonderausstellung an. Bis zu 10 Personen können teilnehmen. Anmeldung unter info@museumderdinge.de