Krisen-Sammlung

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Schweißmaske, 1950er/1960er Jahre. Sammlung Werkbundarchiv – Museum der Dinge, Armin Herrmann.

Die Corona-Krise stellt eine Ausnahmesituation dar, die auf viele unterschiedliche Weisen dokumentiert wird – zumeist in Form von Fotos und Videos. Gleichzeitig entstehen auch ganz neue Bilder: So wird die unsichtbare Gefahr in der Corona-Krise mittels Modellen dargestellt, wie das allgegenwärtige Bild einer stachligen Kugel verdeutlicht.

Doch welche Rolle kommt insbesondere Dingen im Kontext der Erinnerungskultur zu? Welche Objekte können eine Krisenzeit wie die jetzige veranschaulichen? Sind es selbst genähte Masken, Fotos von Markierungen zur Einhaltung der Abstandsregeln oder Corona-Aushänge an Geschäften?

Viele Museen denken darüber nach, wie sie diese spezielle Situation dokumentieren können. Auch das Werkbundarchiv – Museum der Dinge sammelt zur Gegenwartskultur und überlegt, mittels welcher Dinge wir uns in Zukunft an diese Situation erinnern werden?

Und wir fragen Sie: Welches Objekt würde Sie an diese Zeit erinnern und welches sollte in die Museumssammlung aufgenommen werden?

Senden Sie uns Ihre Vorschläge und Ideen an projekt@museumderdinge.de